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Der Blutschink (bisweilen auch Bluetschinke oder Plutschinke genannt) ist ein dämonischer Wassergeist. Der Begriff leitet sich wahrscheinlich von "Blut" und "Schinken" (Schenkel, Fuß) ab, womit der "Blutschink" also der "Blutfuß" wäre.

Er ist nur in Tirol und einigen kleineren Örtlichkeiten bekannt und wird wie folgend beschrieben: Der Oberleib gleicht einem kohleschwarzen, zotteligen Bären, die Beine jedoch sind, wenn auch sehr stark, menschlich und nackt. Zudem sind seine Beine blutrot, er soll förmlich triefen vor lauter Blut. Gerade wegen seiner Gewohnheit, Menschen zu fressen, wird dieser Dämon gefürchtet. Dabei soll er seinen Opfern erst das Blut aussaugen und sie danach fressen. Angeblich soll er sich nur in und um Gewässer herum aufhalten, wobei in Südtirol auch der Glaube verbreitet ist, dass er in Bohnen- und Mohnäckern auf Kinder lauert, um diese zu verschlingen.

Trivia [Bearbeiten]Bearbeiten

Blutschinken bevölkern auch als raufsüchtige und geistig minderbemittelte Daseinsform Walter Moers' Zamonien.